Tauberbischofsheim. Der Schachclub
Tauberbischofsheim beginnt am Freitag, den 06.12.02 für alle begeistertern
jugendlichen und erwachsenen Hobbyschachspieler, oder solche die es werden
wollen, einen Einsteiger-Schachkurs. Dieser beginnt um 18.00 Uhr (bis etwa Uhr
19.15) im Vereinsheim in der Gartenstraße 2 (gegenüber Landratsamt, Eingang
links neben Bäckerei Weber, oberstes Stockwerk) unter Leitung von Markus
Leimbach, der in seiner Arbeit als Jugendwart
schon des öfteren die Gründzüge des Schachspiels vermittelte. Leimbach ist
außerdem verantwortlich für die Gestaltung und Aktualisierung der
Internetseiten des Schachclubs. Alle am „königlichen Spiel“ Interessierten
können sich via Mail unter sctauber@web.de
schon mal für den Schachlehrgang anmelden oder eine eventuelle Frage an den
Lehrgangsleiter richten. Wer sich ein
Bild über den hiesigen Schachclub machen möchte, darf gerne unter http://sctauber.ist-hier.de auf der
neuen informativen Homepage vorbeischauen, die kürzlich noch weiter verfeinert
wurde.
Da Neuzugang
Thomas Heinrich mit seinem Arbeitssieg über Johann Größlein nichts anbrennen
ließ, hat die Tabelle nach 7 Runden folgendes Bild: Mit Heinrich, Brix und H.
Kaiser setzen sich drei der in Frage
kommenden Favoriten an die Spitze. Aufgeschlossen auf Platz 4 hat
Vizevereinsmeister Matthias Kienzler, der oftmalige Titelträger früherer Jahre
Willi Peichl rangiert jetzt vor Horst Schweizer, der vom 3. Rang auf Platz 6
zurückfiel. Trotz einiger
hervorragenden Leistungen konnten die Jugendspieler in diesem Turnier bisher
nicht in die Phalanx der erfahreneren Turnierspieler einbrechen.
Am morgigen Donnerstag um
19.30 Uhr startet planmäßig die Vereinsmeisterschaft mit folgenden Paarungen in
die 8. Runde: Heinrich – Schatzeck, Peichl – H. Kaiser, Hollburg - Kienzler, Brix – T. Paul und Größlein – Schweizer.
Am Freitag, gleiche Uhrzeit, begegnen
sich Graner - Lindner, Leimbach – Müllner, T. Kaiser – Gottsmann
und im Familienduell M. Paul – R. Paul.
Tauberbischofsheim. Kurz und schmerzlos ging die 8. Runde der Vereinsmeisterschaft zu Ende.
Kurz durch die Anzahl der Züge bedingt;
schmerzlos deswegen, weil die errungenen Vorteile der stärkeren Partei
plötzlich so gravierend waren, dass eine Gesundung der schwächeren Gegenseite
völlig hoffnungslos erscheinen musste.
Horst
Schweizer durchlöcherte schnell die
Festung seines Gegner
Johann Größlein und eroberte dessen Schachdame. Kräftige Schläge fügte Thomas
Heinrich der Stellung von Peter Schatzeck zu, der keine Arznei hatte, die
offenen Wunden zu behandeln. Günter Brix gewann gegen den 15-jährigen Torsten
Paul, der die Lebenserhaltung in dieser Partie frühzeitig mit einem Turm
bezahlte. Die gleiche Schwerfigur stellte Matthias Kienzler gegen Ralph
Hollburg ins Abseits. Hollburg gelang es nicht diese Figur zu fangen und er
verlor sogar noch. Im Match zwischen Helmut Kaiser und Willi Peichl kränkelte dieser an Bauernschwächen. Beugen
musste sich Gottmann der gesünderen Position mit Bauernmehrheit von
Jugendspieler Tobias Kaiser. Durch einen erfolgreichen Blitzangriff
brauchte Sohn Matthias Paul in seiner
Begegnung mit Vater Rüdiger Paul nicht in die Verlängerung zu gehen. Eine
Ausnahme bestätigte allerdings die Regel: Klaus Graner und Heribert Lindner
trennten sich nach langem und wechselhaftem Kampf Unentschieden.
Am
morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr sieht die Paarungsliste folgenden Begegnungen
für die 9. Runde vor: R. Paul –
Heinrich, T. Paul – Größlein, Lindner –
Hollburg und Schatzeck – Peichl. Am
Freitag, gleiche Uhrzeit, treffen
Gottsmann – M. Paul, Müllner – T. Kaiser, Schweizer – Leimbach, Kienzler – Brix
und H. Kaiser – Graner aufeinander.
Tauberbischofsheim. Die Schachfreunde von Tauberbischofsheim ermittelten wie jedes Jahr vor
Weihnachten ihren Meister im Blitzspiel. Das schon als traditionell zu
bezeichnende Turnier ist eines von den drei Meisterschaften, die im hiesigen
Verein intern ausgespielt und gewertet werden. Ein Dutzend Starter trugen sich dieses Mal in die
Wettkampfliste ein, darunter wollten sich auch zwei talentierte Jugendliche,
zum einen der 12-jährige Thomas
Leimbach sowie der 14-jährige Sohn des späteren Gewinners Tobias Kaiser, mit den Routiniers messen.
Sieger in diesem doppelrundig ausgetragenen Turnier
und damit Blitzmeister 2002 wurde Helmut Kaiser mit starken 18,5 von 22
möglichen Punkten. Er legte durch eine
souveränen Vorrunde den Grundstein für seinen Titelgewinn.
Auf den zweiten Platz kam „Remiskönig“ Günter Brix
mit 18 Punkten, also nur einem halben Zähler Rückstand. Er verlor in diesem
Turnier keine einzige Partie, besiegte sogar zwei Mal den neuen Blitzmeister,
mußte aber durch die hohe Anzahl von unentschiedenen Partien seiner
„friedlichen Gesinnung“ Tribut zollen.
Bei einem Schach-Blitzturnier
hat man in der „Schlußphase“ oft weniger als eine Sekunde Zeit um einen Zug
auszuführen und die Schachuhr zu betätigen. Bei diesem für Außenstehende
unglaublichen Balanceakt zwischen gutem und gleichzeitig schnellem Spiel,
vergleichbar mit einem Tischtennismatch, kommt es auf das Quentchen Glück an,
auch entscheidet oft die Tagesform. Titelaspirant Rolf Faulhaber war Fortuna an
diesem Tag nicht hold, um ganz vorne mitzumischen. Er verspielte bei nominell
schwächeren Gegner seine Chancen, am Ende sicherte er sich der Jura-Student aus
Königheim den dritten Platz vor Alfred Gehrlein. Fünfter wurde Vereinsboss
Gerhard Müllner vor den restlichen 7
Teilnehmern, letztere allerdings schon mit negativem Punkteverhältnis.
Am Donnerstag, den 02. Januar
des neuen Jahres, ist vom Turnierleiter eine Nachholrunde der
Vereinsmeisterschaft angesetzt. Für
Freitag, 03. Jan. 03 ist um Uhr 19,30 ein „Turniersimultan“ geplant.
In den Weihnachtsferien findet kein Jugendschach statt.