Freitag, den 2. Mai 2003

Beim Badischen Schachkongress

 

Horst Schweizer spielte erfolgreich

 

Stadtmeisterschaft oder Turnierserie zur Debatte

 

Tauberbischofsheim. In der Osterzeit fand der diesjährige Badischen Schachkongress in Karlsruhe statt. Von Schachclub Tauberbischofsheim nahm dort Horst Schweizer im Seniorenturnier teil. Er brachte ein Kunststück fertig  und verbesserte sich mit 5 Zählern aus 9 Partien in der eingereichten Liste um ganze 19 !  Plätze. Natürlich schoss damit auch seine  Deutsche Wertungszahl nach oben, und zwar um stolze 43 Punkte. Ein schöner Erfolg für den Stammspieler der Bischemer Landesligatruppe.

 

Gerade wurde die lange Vereinsmeisterschaft mit 17 Runden beendet. Nun sollen die Mitglieder des hiesigen Schachvereins darüber entscheiden, was anschließend gespielt werden soll. Alternativ zur jährlichen Stadtmeisterschaft, an der sich auch Spieler aus anderen Vereinen oder vereinslose  Hobbyspieler beteiligen könnten, ist eine Serie von kleineren Kurzturnieren angedacht. Diese würden den Spielbetrieb möglicherweise abwechslungsreicher gestalten. Der Turnierleiter bittet daher am heutigen Freitagabend (im Vereinsheim um Uhr 19.30) um zahlreiches Erscheinen der aktiven und passiven Mitglieder, damit darüber nochmals diskutiert und aussagekräftig abgestimmt werden kann. Da der reguläre Schulunterricht nach den Osterferien begonnen hat, starten auch die Jugendlichen mit ihrem Schachtraining (bereits um Uhr 18.30) wieder voll durch. 

 

Beide Schachteams absolvieren am kommenden Sonntag ( 04. Mai  03)  die letzte Verbandsrunde. Für die „Erste“ könnte eine Niederlage im Heimspiel gegen Kirchheim II  das „Aus“  bedeuten, denn die Auf- und Abstiegsregelung der Landesliga hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die „Zweite“ wird Adelsheim empfangen und die Saison mit einem Abschlusserfolg beschließen wollen.


Freitag, den 9. Mai 2003

Schach: Heute startet Turnierserie

 

Gelegenheit für vereinslose Hobbyspieler

 

Landesligamannschaft rettet sich durch Feinwertung vor dem Abstieg

 

Tauberbischofsheim. Die Entscheidung fiel zugunsten der Turnierserie. Die Mehrheit der Tauberbischofsheimer Schachfreunde gab am letzten Vereinsabend ihr Votum für die angedachte Serie von kleinen Kurzturnieren ab, an der sich auch Spieler aus anderen Vereinen oder vereinslose Hobbyspieler sowie Jugendliche beteiligen können. Damit soll der Spielbetrieb belebt und möglicherweise abwechslungsreicher gestaltet werden. Die Stadtmeisterschaft entfällt in diesem Sommer daher gänzlich.

 

Ende gut – alles gut. Durch das 4 : 4 Unentschieden im Heimspiel verblieben sowohl die hiesigen Denksportler als auch die Gäste aus Heidelberg-Kirchheim II in der Landesliga. Nach Zuhilfenahme des Rechenschiebers im Vorfeld, schob man auch die Schachfiguren auf die entsprechenden Felder des Brettes. So schwammen beide Mannschaften auf berechnendem Kurs ans rettende Ufer. Denkbar knapp kalkuliert, denn die Bischemer gelangten nur durch die Brettpunkt-Feinwertung von den tiefen Gewässern des Abstiegs in trockene Tücher.

Ohne diese Nöte konnte die Bezirksligamannschaft ihr letztes Verbandsspiel am vergangenen Sonntag bestreiten. Allerdings waren die Gäste aus Adelsheim an diesem Tag einfach die besseren. Lediglich Hollburg und Jugendspieler Torsten Paul errangen ein gerechtes Remis, so dass das 2 : 6 Endergebnis zugunsten der Seckachtäler auch der Leistungsbilanz entsprach.

Am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr beginnt nun die Serie der Kurzturniere mit einem „Turniersimultan“. Neben geistiger ist hierbei auch körperliche Beweglichkeit gefragt. Jeder Teilnehmer bekommt mehrere Gegner, gegen die er zeitgleich anzutreten hat. Dabei läuft der Schachspieler zwischen den auszuführenden Zügen möglichst schnell von Tisch zu Tisch, um Bedenkzeit einzusparen.

Die Jugend trainiert bereits ab 18.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2.

Vormerken sollten sich die Schachfreunde den 17. Mai, an dem ein Freundschaftskampf gegen den Frankfurter Vorort Sachsenhausen geplant ist.


Freitag, den 16. Mai 2003

Im Schachklub Tauberbischofsheim:

 

„Jagdvariante“ wird erprobt

 

Thema-Turnier  im Rahmen der Turnierserie

 

Tauberbischofsheim.  Die Turnierserie wird am heutigen Freitag mit einem sogenannten Thema-Turnier fortgesetzt. Auf dem Programm steht die „Jagdvariante“ der Aljechin-Verteidigung. Alexander Aljechin war mehrfacher russischer Meister und zwischen 1927 – 1935 sowie von 1937 – 1946 Schachweltmeister. Eine in früherer Zeit gern angewandte Verteidigung der „halboffenen Spiele“ trägt seinen Namen. Derzeit gibt es aber  unter den ersten 30 Akteuren der Weltrangliste keinen einzigen Anhänger seiner Verteidigung, so dass die Praxis der Superturniere keine neueren Erkenntnisse hergibt.

 

Das jetzt in  Paris lebende frühere Vereinsmitglied Michael Lott galt als Spezialist in dieser Eröffnung, doch neben dem neuen Vereinsmeister Thomas Heinrich ist im Schachklub Tauberbischofsheim kein weiterer  regelmäßiger Anwender dieser Verteidigung zu finden. Grund genug für die Bischemer Schachfreunde, um die fast vergessene aber reizvolle Eröffnungsbehandlung einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Vorgabe dieses Thema-Turniers ist also die Figurenkonstellation der „Jagdvariante“. Hiervon ausgehend beginnt das Spiel, wobei in zwei Partien mit verkürzter Bedenkzeit jeder Teilnehmer einmal die weißen bzw. schwarzen Figuren zu führen hat. An diesem Thema-Turnier können sich natürlich auch vereinslose Hobbyspieler oder Schachspieler aus anderen Vereinen beteiligen.

 

Am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr beginnt hierzu die Anmeldung  (kostenlos) und wenig später das Turnier. Die Jugend trainiert bereits ab 18.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2. Am morgigen Samstag, den 17. Mai 03 ist dort um 10.00 Uhr Abfahrt zum Freundschaftskampf gegen den Frankfurter Vorort Sachsenhausen.


Donnerstag, den 22. Mai 2003

Schachspieler waren zu Gast in Frankfurt-Sachsenhausen

 

Gemeinschaftliche Kontakte aufgebaut

 

Freundschaftsspiel endete mit einem 27:22 Erfolg für Tauberbischofsheim

 

Tauberbischofsheim. Am vergangenen Samstag gastierten die hiesigen Schachfreunde in dem Frankfurter Vorort Sachsenhausen. Sie folgten damit einer Einladung des dortigen Verantwortlichen Thomas Staub, der zusammen mit Turnierleiter Heribert Lindner aus Tauberbischofsheim  diese Begegnung in die Wege leitete. Die beiden Initiatoren sind auch leidenschaftliche Anhänger  von „Backgammon“, kennen sich also bereits durch Turnierveranstaltungen dieses Würfel-Brettspiels. Die Idee, die schon bestehende freundschaftliche Beziehung ebenso auf das „königliche Spiel“ auszudehnen,  war schnell geboren.

Jeweils sieben Mann beider Teams spielten ein Schnellturnier mit 15 Minuten Gesamtbedenkzeit pro Spieler und Partie. Die Gäste aus dem Taubertal siegten mit 27 : 22 Punkten, wobei natürlich bei dieser Erstbegegnung die Frage des Sieges oder der Niederlage eher in den Hintergrund rückte. Für die Bischemer erzielte Horst Schweizer mit stolzen 5 Punkten aus 7 Partien die beste Ausbeute, Gerhard Müllner und Alfred Gehrlein erreichten starke 4,5 Punkte, Markus Leimbach kam auf gute 4 Punkte. Während Heribert Lindner und Ralph Hollburg mit je 3,5 Punkte an der 50 Prozentmarke lagen, freute sich Jugendspieler Thomas Leimbach über seine errungenen 2 Punkte. Nach gemütlichem Beisammensein trat man die Rückreise aus der Vorstadt der Main-Metropole an, nicht ohne sich mit einer Gegeneinladung an die Tauber zu verabschieden.

Die Turnierserie des Schachvereins geht in die dritte Runde. Für den morgigen Freitag ist um 19.30 Uhr Anmeldung (kostenlos) zu einem Schnellturnier mit 20 Minuten Gesamtbedenkzeit. Hierzu eingeladen sind auch die Denksportler aus den Nachbarvereinen sowie Hobbyspieler. Die Jugend trainiert bereits ab 18.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2.

Der Odenwaldschachkongress findet dieses Jahr am Samstag, den 24. Mai im Schützenhaus von Buchen-Hainstadt statt. Anmeldeschluss ist dort um 10.00 Uhr.


Freitag, den 30. Mai 2003

Beim Odenwaldschachkongress: 

 

6. Platz für Heribert Lindner

 

Tauberbischofsheim. Am vergangenen Samstag fand im Schützenhaus von Buchen –Hainstadt der diesjährige Odenwaldschachkongress statt. Tauberbischofsheim meldete mit Heribert Lindner und Jungtalent Thomas Leimbach zwei Akteure an den Start. Heribert Lindner gelang es mit 4,5 Punkten aus 7 Partien einen hervorragenden  6. Platz unter 26 Teilnehmern zu erreichen. Diese Leistung ist umso beachtlicher, da dieses Schnellschachturnier mit 30 Minuten Gesamtbedenkzeit qualitativ stark besetzt war.

Heribert Linder punktete gegen namhaften Spitzenspieler, rückte    in der Schlussrunde sogar ans  erste Brett vor, verlor hier aber gegen den ehemaligen Badischen Meister und späteren Turniersieger Bernd Reinhardt.

Jugendspieler Thomas Leimbach war mit seinem Abschneiden ebenfalls recht zufrieden. Bei diesem mit hochkarätigen Denksportlern bestückten Teilnehmerfeld bedeuteten seine erreichten  2 Punkte aus 7 Partien einen vollen Erfolg für ihn.

Auf dem Programm des Schachvereins steht für den heutigen Freitag ein Turnier nach den Regeln des „Fisher-Random“. Bei dieser reizvollen Variante des Schachspiels werden die Standplätze der Figuren auf den beiden Grundreihen ausgelost, was bizarre Stellungstypen ergibt.  Um 19.30 Uhr ist hierzu Anmeldung im Vereinsheim in der Gartenstraße 2. In den Pfingstferien erholt sich die Jugend von der Schule und hat ebenfalls Pause vom Schachtraining.