Tauberbischofsheim. In der Osterzeit fand
der diesjährige Badischen Schachkongress in Karlsruhe statt. Von Schachclub
Tauberbischofsheim nahm dort Horst Schweizer im Seniorenturnier teil. Er
brachte ein Kunststück fertig und
verbesserte sich mit 5 Zählern aus 9 Partien in der eingereichten Liste um ganze
19 ! Plätze. Natürlich schoss damit
auch seine Deutsche Wertungszahl nach
oben, und zwar um stolze 43 Punkte. Ein schöner Erfolg für den Stammspieler der
Bischemer Landesligatruppe.
Gerade wurde die lange Vereinsmeisterschaft mit 17 Runden beendet. Nun sollen die Mitglieder des hiesigen Schachvereins darüber entscheiden, was anschließend gespielt werden soll. Alternativ zur jährlichen Stadtmeisterschaft, an der sich auch Spieler aus anderen Vereinen oder vereinslose Hobbyspieler beteiligen könnten, ist eine Serie von kleineren Kurzturnieren angedacht. Diese würden den Spielbetrieb möglicherweise abwechslungsreicher gestalten. Der Turnierleiter bittet daher am heutigen Freitagabend (im Vereinsheim um Uhr 19.30) um zahlreiches Erscheinen der aktiven und passiven Mitglieder, damit darüber nochmals diskutiert und aussagekräftig abgestimmt werden kann. Da der reguläre Schulunterricht nach den Osterferien begonnen hat, starten auch die Jugendlichen mit ihrem Schachtraining (bereits um Uhr 18.30) wieder voll durch.
Beide
Schachteams absolvieren am kommenden Sonntag ( 04. Mai 03)
die letzte Verbandsrunde. Für die „Erste“ könnte eine Niederlage im
Heimspiel gegen Kirchheim II das
„Aus“ bedeuten, denn die Auf- und
Abstiegsregelung der Landesliga hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die
„Zweite“ wird Adelsheim empfangen und die Saison mit einem Abschlusserfolg
beschließen wollen.
Tauberbischofsheim. Die Entscheidung fiel
zugunsten der Turnierserie. Die Mehrheit der Tauberbischofsheimer Schachfreunde
gab am letzten Vereinsabend ihr Votum für die angedachte Serie von kleinen
Kurzturnieren ab, an der sich auch Spieler aus anderen Vereinen oder
vereinslose Hobbyspieler sowie Jugendliche beteiligen können. Damit soll der
Spielbetrieb belebt und möglicherweise abwechslungsreicher gestaltet werden.
Die Stadtmeisterschaft entfällt in diesem Sommer daher gänzlich.
Ende gut – alles gut. Durch das 4 : 4 Unentschieden
im Heimspiel verblieben sowohl die hiesigen Denksportler als auch die Gäste aus
Heidelberg-Kirchheim II in der Landesliga. Nach Zuhilfenahme des
Rechenschiebers im Vorfeld, schob man auch die Schachfiguren auf die
entsprechenden Felder des Brettes. So schwammen beide Mannschaften auf
berechnendem Kurs ans rettende Ufer. Denkbar knapp kalkuliert, denn die
Bischemer gelangten nur durch die Brettpunkt-Feinwertung von den tiefen
Gewässern des Abstiegs in trockene Tücher.
Ohne diese Nöte konnte die Bezirksligamannschaft ihr
letztes Verbandsspiel am vergangenen Sonntag bestreiten. Allerdings waren die
Gäste aus Adelsheim an diesem Tag einfach die besseren. Lediglich Hollburg und
Jugendspieler Torsten Paul errangen ein gerechtes Remis, so dass das 2 : 6
Endergebnis zugunsten der Seckachtäler auch der Leistungsbilanz entsprach.
Am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr beginnt nun
die Serie der Kurzturniere mit einem „Turniersimultan“. Neben geistiger ist
hierbei auch körperliche Beweglichkeit gefragt. Jeder Teilnehmer bekommt
mehrere Gegner, gegen die er zeitgleich anzutreten hat. Dabei läuft der
Schachspieler zwischen den auszuführenden Zügen möglichst schnell von Tisch zu
Tisch, um Bedenkzeit einzusparen.
Die Jugend trainiert bereits ab 18.30 Uhr im
Vereinsheim in der Gartenstraße 2.
Vormerken
sollten sich die Schachfreunde den 17. Mai, an dem ein Freundschaftskampf gegen
den Frankfurter Vorort Sachsenhausen geplant ist.
Tauberbischofsheim. Die Turnierserie wird am heutigen Freitag mit einem
sogenannten Thema-Turnier fortgesetzt. Auf dem Programm steht die „Jagdvariante“
der Aljechin-Verteidigung. Alexander Aljechin war mehrfacher russischer Meister
und zwischen 1927 – 1935 sowie von 1937 – 1946 Schachweltmeister. Eine in
früherer Zeit gern angewandte Verteidigung der „halboffenen Spiele“ trägt
seinen Namen. Derzeit gibt es aber
unter den ersten 30 Akteuren der Weltrangliste keinen einzigen Anhänger
seiner Verteidigung, so dass die Praxis der Superturniere keine neueren
Erkenntnisse hergibt.
Das jetzt in
Paris lebende frühere Vereinsmitglied Michael Lott galt als Spezialist
in dieser Eröffnung, doch neben dem neuen Vereinsmeister Thomas Heinrich ist im
Schachklub Tauberbischofsheim kein weiterer
regelmäßiger Anwender dieser Verteidigung zu finden. Grund genug für die
Bischemer Schachfreunde, um die fast vergessene aber reizvolle
Eröffnungsbehandlung einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Vorgabe dieses
Thema-Turniers ist also die Figurenkonstellation der „Jagdvariante“. Hiervon
ausgehend beginnt das Spiel, wobei in zwei Partien mit verkürzter Bedenkzeit
jeder Teilnehmer einmal die weißen bzw. schwarzen Figuren zu führen hat. An
diesem Thema-Turnier können sich natürlich auch vereinslose Hobbyspieler oder
Schachspieler aus anderen Vereinen beteiligen.
Am
heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr beginnt hierzu die Anmeldung (kostenlos) und wenig später das Turnier.
Die Jugend trainiert bereits ab 18.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2.
Am morgigen Samstag, den 17. Mai 03 ist dort um 10.00 Uhr Abfahrt zum
Freundschaftskampf gegen den Frankfurter Vorort Sachsenhausen.
Tauberbischofsheim. Am vergangenen Samstag
gastierten die hiesigen Schachfreunde in dem Frankfurter Vorort Sachsenhausen.
Sie folgten damit einer Einladung des dortigen Verantwortlichen Thomas Staub,
der zusammen mit Turnierleiter Heribert Lindner aus Tauberbischofsheim diese Begegnung in die Wege leitete. Die
beiden Initiatoren sind auch leidenschaftliche Anhänger von „Backgammon“, kennen sich also bereits
durch Turnierveranstaltungen dieses Würfel-Brettspiels. Die Idee, die schon
bestehende freundschaftliche Beziehung ebenso auf das „königliche Spiel“ auszudehnen, war schnell geboren.
Jeweils sieben Mann beider Teams spielten ein Schnellturnier mit 15 Minuten Gesamtbedenkzeit pro Spieler und Partie. Die Gäste aus dem Taubertal siegten mit 27 : 22 Punkten, wobei natürlich bei dieser Erstbegegnung die Frage des Sieges oder der Niederlage eher in den Hintergrund rückte. Für die Bischemer erzielte Horst Schweizer mit stolzen 5 Punkten aus 7 Partien die beste Ausbeute, Gerhard Müllner und Alfred Gehrlein erreichten starke 4,5 Punkte, Markus Leimbach kam auf gute 4 Punkte. Während Heribert Lindner und Ralph Hollburg mit je 3,5 Punkte an der 50 Prozentmarke lagen, freute sich Jugendspieler Thomas Leimbach über seine errungenen 2 Punkte. Nach gemütlichem Beisammensein trat man die Rückreise aus der Vorstadt der Main-Metropole an, nicht ohne sich mit einer Gegeneinladung an die Tauber zu verabschieden.
Die Turnierserie des Schachvereins geht in die
dritte Runde. Für den morgigen Freitag ist um 19.30 Uhr Anmeldung (kostenlos)
zu einem Schnellturnier mit 20 Minuten Gesamtbedenkzeit. Hierzu eingeladen sind
auch die Denksportler aus den Nachbarvereinen sowie Hobbyspieler. Die Jugend
trainiert bereits ab 18.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2.
Der
Odenwaldschachkongress findet dieses Jahr am Samstag, den 24. Mai im
Schützenhaus von Buchen-Hainstadt statt. Anmeldeschluss ist dort um 10.00 Uhr.
Tauberbischofsheim. Am vergangenen Samstag fand
im Schützenhaus von Buchen –Hainstadt der diesjährige Odenwaldschachkongress
statt. Tauberbischofsheim meldete mit Heribert Lindner und Jungtalent Thomas
Leimbach zwei Akteure an den Start. Heribert Lindner gelang es mit 4,5 Punkten
aus 7 Partien einen hervorragenden 6.
Platz unter 26 Teilnehmern zu erreichen. Diese Leistung ist umso beachtlicher,
da dieses Schnellschachturnier mit 30 Minuten Gesamtbedenkzeit qualitativ stark
besetzt war.
Heribert Linder punktete gegen namhaften
Spitzenspieler, rückte in der
Schlussrunde sogar ans erste Brett vor,
verlor hier aber gegen den ehemaligen Badischen Meister und späteren
Turniersieger Bernd Reinhardt.
Jugendspieler Thomas Leimbach war mit seinem
Abschneiden ebenfalls recht zufrieden. Bei diesem mit hochkarätigen
Denksportlern bestückten Teilnehmerfeld bedeuteten seine erreichten 2 Punkte aus 7 Partien einen vollen Erfolg
für ihn.
Auf
dem Programm des Schachvereins steht für den heutigen Freitag ein Turnier nach
den Regeln des „Fisher-Random“. Bei dieser reizvollen Variante des Schachspiels
werden die Standplätze der Figuren auf den beiden Grundreihen ausgelost, was
bizarre Stellungstypen ergibt. Um 19.30
Uhr ist hierzu Anmeldung im Vereinsheim in der Gartenstraße 2. In den
Pfingstferien erholt sich die Jugend von der Schule und hat ebenfalls Pause vom
Schachtraining.