Vereinsmeisterschaft im Schach entschieden:

 

Thomas Heinrich neuer Schachkönig

 

Der Vereinsvorsitzende Gerhard Müllner wird „Vize“  /  Ranglistenplätze vergeben

 

Tauberbischofsheim. Die Vereinsmeisterschaft des Schachklubs Tauberbischofsheim fand ihr Ende. In einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten wurden insgesamt 120 Partien gespielt um den neuen Schachkönig zu ermitteln. Mit beachtlichen 39 von 45 möglichen Punkten holte sich Thomas Heinrich ohne Partieverlust den Titel des Clubmeisters. Ebenso ungeschlagen blieb mit 37 Punkten der Vereinsvorsitzende Gerhard Müllner, er landete knapp dahinter und wurde damit Vizemeister dieses Marathonwettkampfs. Den dritten Platz belegte Helmut Kaiser, auch er verlor keine Partie, trennte sich aber häufiger unentschieden.  

Da der Vorjahressiegers Günter Brix sowie der Stammspieler Klaus Graner inmitten des laufenden Turniers ihre Teilnahme zurückzogen,  schmälerte sich der Kreis der Titelaspiranten.   Die verbliebenen Spitzenspieler Heinrich, Müllner und Kaiser lieferten sich nichtsdestoweniger ein spannendes Rennen. Aus den direkten Begegnungen dieses Trios ging kein Sieger hervor, die Anzahl der insgesamt unentschiedenen Spielausgänge  gab schließlich den Ausschlag fürs Endklassement. Nur durch seine etwas schlechtere   Feinwertung wurde Mitfavorit Alfred Gehrlein Vierter. Er konnte stolze zehn Gewinnpartien auf seinem Habenkonto verbuchen. Mit vier Punkten Abstand kam Horst Schweizer auf den fünften Rang. Damit erhielt er, wie die vier vor ihm Platzierten,  einen der begehrten Ranglistenplätze für die Landesligamannschaft. Sicherlich einen Freiplatz dürften die Kaderspieler Elmar Kaiser, Günter Brix und Rolf Faulhaber erhalten, somit werden  Heribert Lindner, Willi Peichl sowie Tobias Kaiser Anwärter bzw. Ersatzspieler für die „Erste“. Nicht gereicht hat es für Peter Schatzeck und Ralph Hollburg. Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Kienzler, der ein Jahr zuvor mit einem ausgezeichneten zweiten Rang  von sich reden machte, enttäuschte mit seinem elften Rang in diesem Turnier.

Die Schlusstabelle im einzelnen: 1. Thomas Heinrich  mit 39 Zählern und 252 Feinwertungspunkten, 2. Gerhard Müllner 37 (235), 3. Helmut Kaiser 33 (216,5), 4. Alfred Gehrlein 33 (200,5), 5. Horst Schweizer 29 (176), 6. Heribert Lindner 25 (168), 7. Willi Peichl 25 (115), 8. Tobias Kaiser 21 (86), 9. Peter Schatzeck 20 (115,5), 10. Ralph Hollburg 18 (111,5), 12. Matthias Kienzler 17 (66,5), 12. René Müller 12 (41) und vier weiteren Teilnehmern mit weniger Punkten.

Nicht gänzlich zufrieden zeigte sich Turnierleiter Heribert Lindner mit dem Verlauf des Wettkampfs, einige zusätzliche Nachholrunden mussten eingeschoben, Partien ohne Kampf gewertet und  ein Streitfall geschlichtet werden. 

Nach diesem vereinsinternen Turnier beginnt am Freitag, den 06. Mai 05 die  „offene“ Stadtmeisterschaft der Kreisstadt Tauberbischofsheim für alle Schachfreunde (auch aus anderen Vereinen oder Hobbydenksportler). Gespielt wird ab 19.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2 (gegenüber Landratsamt).


Schach:

 

Stadtmeisterschaft der „Kids“

Anmeldung am kommenden Montag

 

Tauberbischofsheim.   Etwas zeitversetzt  zu den „Erwachsenen“ beginnt am  09. Mai 05 die Schach-Stadtmeisterschaft für die Kinder und Jugendlichen. Je nach Teilnehmerzahl sind fünf bzw. sechs Runden in zwei Gruppen vorgesehen. Gespielt wird im wöchentlichen Rhythmus immer montags um 18.00 Uhr, die erste Runde wird am 09. Mai 05 ausgetragen.  Der Modus beträgt für jeden Teilnehmer zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie. An diesem Turnier dürfen alle brettspielbegeisterten Buben und Mädchen im Alter von ca. acht bis vierzehn Jahren kostenlos teilnehmen. Schachbretter und Figuren werden vom Verein zur Verfügung gestellt. Anmeldungen zu diesem Turnier für junge Schachfreunde werden bereits am kommenden Montag, den 02. Mai 05 um 18.00 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2 (gegenüber Landratsamt) entgegengenommen.

Im kürzlich begonnenen Trainingswettkampf für die Stadtmeisterschaft der „Kids“ führt  augenblicklich Matthias Schimek mit zwei Siegen. Zusammen mit Martin Schnurr belegen Fabian Brix und Johannes Stoppel zur Zeit den geteilten zweiten bis vierten Platz. Gute Züge machte auch David Lenz, der sich momentan auf dem fünften Rang befindet. Um zum Führungsteam aufzuschließen, wird er in den noch ausstehenden  Partien versuchen, seine Bedenkzeit besser einzuteilen.


Dienstag, den 12. Mai 2005

Das Schachspiel als ständiger Wegbegleiter:

 

Willi Peichl verstarb im 75. Lebensjahr

 

Trauer um den Ehrenvorsitzenden des  Schachclubs Tauberbischofsheim

 

Tauberbischofsheim. Mit tiefer Bestürzung wurde die traurige Nachricht aufgenommen. Der Ehrenvorsitzende des Schachclubs Tauberbischofsheim Willi Peichl verstarb in der vergangenen Woche (am 2. Mai 2005) unerwartet im Alter von 74 Jahren. Er hinterlässt Ehefrau, drei Söhne, eine Tochter sowie ein Enkelkind. 

Willi Peichl wurde im Juli 1930 in Mährisch-Trübau geboren. Während den Kriegswirren verschlug es seine Familie in den Main-Tauber-Kreis. Zunächst wohnte er in Paimar, später wurde er in Lauda sesshaft. Der gelernte Kaufmann arbeitete vor seiner Pensionierung zuletzt als Angestellter in der Kreditabteilung der regionalen Sparkasse.

Kurz nach Gründung des Tauberbischofsheimer Schachvereins im Jahre 1947 stieß Willi Peichl als Jugendspieler hinzu. Schon bald entwickelte er sich zu einem ideenreichen und spielstarken Schachsportler, der seinen Gegnern in den Gefechten am Brett das Fürchten lehrte. Im hiesigen Schachclub verzeichnete er unzählige Erfolge. Von 1952 bis 1959 gewann er, in dieser Beständigkeit einmalig, ununterbrochen sowohl die  Vereinsmeisterschaft als auch die Stadtmeisterschaft. Sicherlich ein Höhepunkt seiner schachsportlichen Laufbahn war der Gewinn der Meisterschaft des Odenwaldbezirks.

Seine Liebe zum Schachspiel zeigte sich auch in der bereitwilligen Ausübung von zahlreichen Funktionstätigkeiten, die sich nicht nur auf den hiesigen Verein sondern auch auf den gesamten  Bezirk Odenwald erstreckten. Zwanzig Jahre lang, von 1978 bis 1998 leitete er als Vorsitzender mit Umsicht und Geschick den Tauberbischofsheimer Schachverein, er sorgte mit seiner liebenswerten Art für den Zusammenhalt und für eine kameradschaftliche Atmosphäre.  Vor allem der Förderung jugendlicher Talente nahm er sich  an. In den Jahren 1986 und 1997 holte Willi Peichl unter seiner Regie mit dem „Badischen Schachkongress“ das bedeutendste Großturnier des Landesteiles an die Tauber. In Würdigung seiner Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Schachclubs Tauberbischofsheim ernannt. Willi Peichl leitete als Vorsitzender den Schachbezirk Odenwald. Der Badische Schachverband zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus. Willi Peichl war bis zuletzt erfolgreich aktiv. Er nahm rege sowohl am Spielgeschehen in seinem Verein als auch bei Einzel- / Mannschafts- oder Seniorenturnieren auf Verbandsebene teil. Die Schachfreunde werden ich sehr vermissen.


Wir trauern um unseren

Ehrenvorsitzenden

 

Willi Peichl

 

der uns im 75. Lebensjahr für immer verlassen hat.

 

Über viele Jahre hat er die Geschicke des Schachclubs Tauberbischofsheim als Vorsitzender geleitet.

 

Wir verlieren mit ihm eine tragende Säule und einen liebenswerten Schachfreund, der für uns unvergessen  bleiben  wird.

 

Schachclub Tauberbischofsheim

Gerhard Müllner

Vorsitzender

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zweite Runde der Stadtmeisterschaft

Tauberbischofsheim.  Die Stadtmeisterschaft des Schachclubs Tauberbischofsheim geht in die zweite Runde. Es sind folgende Paarungen ausgelost worden: Müllner – Lindner, Leimbach – Kienzler, Brix – Hollburg, Gottsmann – Graner und Müller – Kaiser. Die Partien können am heutigen Freitag oder am Freitag, den 27. Mai 05 ausgetragen werden. Gespielt wird um 19.30 Uhr im Vereinsheim in der Gartenstraße 2.


Schach für „Kids“

Tauberbischofsheim. Die Stadtmeisterschaft der Kids geht nach den Pfingstferien in die dritte Runde. Gespielt wird am Montag, den 30. Mai 05 um 18.00 Uhr  im Vereinsheim in der Gartenstraße 2. Den kürzlich ausgetragenen Trainingswettkampf der jungen Schachfreunde gewann Martin Schnurr vor Matthias Schimek, Johannes Stoppel wurde Dritter.