Mannschaftskämpfe im Schach:
Tauberbischofsheim. Greifbar nahe rückt für die
Tauberbischofsheimer Schachelite der Wiederaufstieg in die Landesliga. Nach einem sehr deutlichen Sieg über
Adelsheim und einem knappen Erfolg über Sandhausen erhielt das erste Team des
Schachclubs Tauberbischofsheim jetzt unerwartete Schützenhilfe durch Väterchen
Frost. Die Fahrt für das am vergangenen Sonntag angesetzte Heimspiel gegen
Gemmingen blies dessen Teamchef kurzerhand aufgrund der akuten Schneefälle ab.
Somit bekamen die Kreisstädter den Mannschaftssieg zugesprochen, ein wertvoller
Punktgewinn gegen einen allerdings ohnehin schlagbaren Gegner. Kaiser, Brix,
Faulhaber & Co. schoben sich damit auf den zweiten Platz der Bereichsliga
Odenwald, das fokussierte Saisonziel dicht vor Augen.
Gemischt sind die Gefühle der Tauberaner
Bezirksklassenequipe. Nach einem Sieg gegen das BG Buchen II und einer
Niederlage gegen Bad Mergentheim III kam das Team um Mannschaftsführer Lindner
sowohl gegen die vierte Auswahl als auch gegen die fünfte Garnitur der
Badestädter über ein 4:4 - Unentschieden nicht hinaus.
Verändert hat sich das Tabellenbild der laufenden
Vereinsmeisterschaft nur innerhalb der hinteren Ränge. Nach wie vor führt
Müllner mit 31 Punkten vor Heinrich mit 29 Punkten. Mit Abstand folgen
Schweizer vor H. Kaiser mit 25 bzw. 24 Punkten, danach Gehrlein und Peichl mit
23 bzw. 22 Zählern. Am heutigen Donnerstag, den 03. März 05 sowie am morgigen
Freitag, den 04. März 05, sollen nach Vereinbarung säumige Partien der
Vereinsmeisterschaft ausgetragen werden. Spielort ist jeweils das Vereinsheim
in der Gartenstraße 2. Am Montag, den 07. März 05 findet dort auch, wie gewohnt
um 18.00 Uhr, das „Schach für Kids“ statt.
Tauberbischofsheim. Der Schachclub Tauberbischofsheim rüstet sich für die vorletzte
Verbandsrunde. Beide gemeldeten Mannschaften haben am Sonntag, den 13. März 05
Auswärtsspiele. Die Bereichsligacrew wird versuchen ihre Aufstiegschance durch
einen Sieg gegen Hoffenheim I wahrzunehmen. Das Bezirksklassenteam tritt im
Rückrundenspiel gegen Bad Mergentheim IV an und möchte eine
Resultatsverbesserung gegenüber der Vorrunde erzielen. Am Montag, den 14. März
05 wird das Training der „Kids“ fortgesetzt.
Mannschaftskampf im Schach:
Tauberbischofsheim. Das erste Team des
Schachclubs Tauberbischofsheim wahrt weiterhin seine Chance in die Landesliga
aufzusteigen. Zwar fuhr die Truppe um Mannschaftsführer Matthias Kienzler in
ihrem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim I lediglich ein 4:4 Unentschieden ein,
aber mit einem Sieg in der Schlussrunde könnte der zweite Rang und damit ein
Aufstiegsplatz noch erreicht werden.
Eigentlich erwartete man gegen die Gastgeber einen
Punktsieg, nach den deutschen Wertungszahlen sind die Tauberaner dem Sinsheimer
Vorort auf den hinteren Brettern überlegen. Dennoch entfachte sich mit den
nicht zu unterschätzenden Kraichgauern ein erbitterter Kampf. Schon bald fühlte
sich der Tauberbischofsheimer Alfred Gehrlein in seinem Aufbau recht wohl,
zumal er seinen Kontrahenten zu einer Königsflucht nötigte. Das Einfangen des
gegnerischen Monarchen gelang letztendlich aber nicht, das Remis für Gehrlein
etwas frustrierend. In dem modernen „tschechischen System“ brachte Horst
Schweizer das Team aus der Kreisstadt durch einen schön herausgespieltem Sieg
in Führung. Der Vereinsvorsitzende Gerhard Müllner baute seine Vorteile durch
exzellentes Druckspiel aus. Sein Widerpart, vor die Wahl eines Matts oder eines
starken Materialverlusts gestellt, wählte eine dritte Alternative: die
Partieaufgabe. Ungewöhnlich früh warf dieses Mal Elmar Kaiser auf dem
Spitzenbrett das Handtuch. Gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Nagatz, der
jetzt für Hoffenheim die Waffen kreuzt, gab es plötzlich kein Entrinnen mehr.
Gespannt verfolgten nun die Kiebitze die Begegnung auf dem zweiten Brett. Diese
entwickelte sich zu einem Schachkrimi, an dem Hitchcock Regie geführt haben
könnte. Bei einem nervenaufreibenden Kombinationswirbel kurz vor der
Zeitkontrolle behielt Vereinsmeister Günter Brix die Übersicht und wurde mit
dem Gewinn seiner sehenswerten Partie belohnt.
Nach so viel Aufregung bescherte Rolf Faulhaber mit einem Remis den
Denksportlern von der Tauber einen beruhigenden 4:2 Zwischenstand. Ein weiterer
unentschiedener Spielausgang hätte nun gereicht, um den Mannschaftssieg zu
erzielen. Die beiden noch ausstehenden Partien versprachen dies, aber es kam anders.
Helmut Kaiser musste dem gegnerischen Läuferpaar Tribut zollen,
Mannschaftsführer Matthias Kienzler verlor das Turmendspiel mit Minusbauer; das
Endresultat von 4:4 Punkten für die Bischemer Crew so nicht gänzlich
zufriedenstellend. Allerdings können die Schachfreunde aus Tauberbischofsheim mit einem Sieg in der
letzten Runde gegen Malsch I aus eigener Kraft den Aufstieg noch schaffen.
Prinzip: Hoffnung.
Badischer
Mannschaftswettbewerb im Schach:
Tauberbischofsheim. In ihrer Heimbegegnung gegen Heidelberg/Handschuhsheim erzielte die aus jeweils zwei Mitgliedern der Schachvereine Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim bestehende Vierermannschaft der Senioren einen beachtlichen Erfolg. Mit Alexander Winogradov und Julij Jarowoj (beide Bad Mergentheim) an den Spitzenbretter sowie Horst Schweizer und Willi Peichl (beide Tauberbischofsheim) an den Brettern drei und vier kamen die derzeit stärksten Senioren des Taubertals zum Einsatz. Nur um Haaresbreite verfehlte dieses Viererteam im Bereich Nord des Badischen Schachverbandes den Einzug ins Halbfinale. Zu diesem Wettbewerb meldeten sich insgesamt 54 Vierermannschaften an.
Die eigens für dieses badische Mannschaftsturnier gebildete Spielgemeinschaft aus dem Taubertal erhielt die Qualifikation des Odenwaldbezirks. Das mit drei „ELO-Trägern“ ausgestattete „Doktorenteam“ des Vereins Heidelberg/Handschuhsheim erkämpfte sich durch mehrere gewonnene Vorbegegnungen die Teilnahmeberechtigung aus dem Bezirk Heidelberg. Dass auch Senioren noch über eine beachtliche Kampfbereitschaft und Ausdauer verfügen zeigte die Tatsache, dass selbst nach einer Gesamtspielzeit von über drei Stunden keine einzige Partie entschieden war. Das erste Ergebnis wurde an Brett eins gemeldet, hier erzielte Alexander Winogradov von der Spielgemeinschaft Tauberbischofsheim/Bad Mergentheim gegen Dr. Wolfram Berner ein verdientes Remis. Zwar verlor am zweiten Brett der Bad Mergentheimer Julij Jarowoj erwartungsgemäß gegen Dr. Eberhard Nonnenmacher, einem Meister des internationalen Schachverbands „FIDE“; aber der Tauberbischofsheimer Willi Peichl egalisierte am vierten Brett gegen Leonhard Hanke, dem 84-jährigen Nestor und Schachrecke der Gäste, mit eleganten Manövern den Rückstand. Die letzte noch ausstehende Partie auf Brett drei sollte die Entscheidung bringen. Horst Schweizer, Stammspieler der Bischemer Bereichsligisten, stand lange Zeit aussichtsreich. In Anbetracht seiner knappen Bedenkzeitzeit entging ihm aber gegen Dr. Helko Eis aus Heidelberg/Handschuhsheim der Gewinnweg und er gab kurz vor der Zeitkontrolle ein Dauerschach zum unentschiedenen Partieausgang. Das Mannschafts-Endergebnis lautete somit 2:2. In den Fällen eines punktemäßig ausgeglichenen Mannschaftskampfes fällt die Entscheidung durch die „Berliner Wertung“. Hier zog die Spielgemeinschaft Tauberbischofsheim/Bad Mergentheim leider den kürzeren, den sie verlor auf Brett 2, das höher eingestuft wird als der Gewinn auf Brett 4. Trotz des Ausscheidens aus den Mannschaftswettbewerb der Schach-Senioren bedeutet dieses Resultat ein Achtungserfolg für die Spielgemeinschaft aus dem Taubertal.