Lothar Gottsmann mit beachtlicher Leistung

Bei den BSW-Meisterschaften im Schach erfolgreich

 

Tauberbischofsheim. Einen schönen Erfolg verbuchte Lothar Gottsmann in Dresden, dem Mekka des deutschen Schachsports, bei den Einzelmeisterschaften der Bahn-Sozialwerk-Stiftung (BSW). Diese Stiftung richtete im Freizeitbereich „Schach“ ein attraktives Seniorenturnier aus, in drei verschiedenen  Altersklassen wurde um  Punkte  und  Titel gekämpft.

Lothar Gottsmann, Gründer des Vereins „Königsspringer Lauda 1980 e.V.“ und nach der spielvereinigenden Fusion mit dem Schachclub Tauberbischofsheim aktiver Mitstreiter bei den Kreisstädter Strategen, bestätigte seine augenblicklich gute Form durch ein hervorragendes Abschneiden in der Meisterschaftsriege I dieses Seniorenturniers.

In dem spielstarken 17-köpfigen Teilnehmerfeld der Altersgruppe zwischen 60-69 Jahre gelang es Gottsmann die begehrte „Fünfzigprozent-Quote“ zu erreichen. Sein Remis gegen die internationale Meisterin der Frauen und Lokalmatadorin Waltraud Nowarra, die in ihrem Heimatverein der „Lokomotive“ Dresden kräftig einzuheizen vermag, fand einhellige Beachtung.


Volles Programm der Schachfreunde (10.11.2005)

 

Tauberbischofsheim. Einen vollen Terminkalender haben die Denksportler aus der Kreisstadt an diesem Wochenende. Zunächst geht am morgigen Freitag, den 11. November 05 die interne Meisterschaft des Schachvereins in die fünfte Runde. Im Vereinsheim (Gartenstraße 2, gegenüber Landratsamt) sind um 19.30 Uhr folgende Paarungen angesetzt: Lindner - Müller, Kienzler - Schatzeck, Leimbach - Gottsmann und Müllner - Heinrich. Die Partie Brix – Hollburg wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ein Teil der Tauberbischofsheimer Schachschüler wird am Samstag, den 12. November 05 bei den Odenwaldjugendmeisterschaften in Paimar versuchen, sich achtbar zu schlagen. Abfahrt der „Kids“ ist um 9.15 Uhr am Vereinsheim.

In den Mannschaftskämpfen des badischen Schachverbandes steht die zweite Runde an. Während die Bischemer Landesligatruppe am Sonntag, den 13. November 05 die spielstarken Neckargemünder empfängt, fährt die Bezirksklassenmannschaft ins benachbarte Bad Mergentheim, um gegen die fünfte Garnitur der Badestädter sichere Punkte zu machen.


Zweite Verbandsrunde im Schach:

 

Helle Freude neben dunklem Trübsinn (17.11.2005)

 „Zweite“ siegt zwar deutlich – doch „Erste“ verliert erneut

 

Tauberbischofsheim. Mit gegensätzlichen Gemütsstimmungen beendeten die beiden beim Badischen Schachverband gemeldeten Mannschaften die zweite Verbandsrunde. Während die Bezirksklassentruppe einen erwartungsgemäßen 6,5:1,5-Kantersieg gegen die fünfte Garnitur aus dem benachbarten Bad Mergentheim einfuhr, wartet die Landesligacrew  nach ihrer 3:5-Heimniederlage gegen Neckargemünd weiterhin auf ihren ersten Mannschaftserfolg.

Dass es für die Landesligisten aus der Kreisstadt schwer werden würde, war zu erwarten; verfügen doch die Neckargemünder über eine stattliches Potenzial an spielstarken Denksportlern. Trotzdem erhoffte sich die Tauberaner „Kaisertruppe“, mit Bestaufstellung versehen, ansehnlich aus der Affäre zu ziehen. Ungewöhnlich schnell wurde auch schon das erste positive Ergebnis für die Kreisstädter Schachfreunde gemeldet. „Fallensteller“ Günter Brix schnappte sich schon im zwölften Zug, vorausgegangen war ein unbedachter Damenausflug seines Gegenspielers, dessen weibliche Schachmajestät. Dass dies der einzige volle Punktgewinn für Tauberbischofsheim bleiben sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand. Nach und nach trudelten die unentschiedenen Partieausgänge von Alfred Gehrlein, Gerhard Müllner, Helmut Kaiser und Rolf Faulhaber zur Eintragung in den Spielstandsbericht herbei; ein weiterer, nötiger Einzelsieg blieb jedoch aus. Da auf den restlichen drei Brettern die Partien der Bischemer Schachelite verloren gingen, trüben sich für die kommenden Rundenkämpfe deren Aussichten auf den Klassenerhalt. 

Erfreulich erhellend gestalteten sich die Geschehnisse der Kreisstädter Bezirksklassenmannschaft an diesem wechselhaften Novembertag. Regelrecht konträr zur „Ersten“, die nur einen Sieg erringen konnte, vermeldeten die Mannen um Spitzenspieler Matthias Kienzler nur eine Niederlage. Der Vorgenannte selbst sowie Heribert Lindner, Tobias Kaiser, Lothar Gottsmann und René Müller punkteten jeweils voll gegen die zumeist jugendlichen Bad Mergentheimer. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die „Kiebitze“ der Partie von Werner Nicke. In einer Restbedenkzeit von einer Minute hatte der Tauberbischofsheimer Senior noch zehn Züge zu absolvieren. Nicke überstand die Zeitkontrolle routiniert und erntete später - neben dem verdienten Punktgewinn - gebührende Anerkennung. Ralph Hollburg besiegelte mit seinem leistungsgerechten Remis den souveränen 6,5:1,5-Erfolg gegen die Nachwuchsgarde der Badestädter.


Jugendarbeit trägt Früchte (25.11.2005)

 

Tauberbischofsheim. Bei den kürzlich in Paimar ausgetragenen Odenwaldmeisterschaften der Schachjugend gingen vom Schachclub Tauberbischofsheim vier „Kids“ an den Start. Für Fabian Brix, Matthias Schimek, Martin Schnurr und Johannes Stoppel kam der ersten Teilnahme an einer Meisterschaft des Bezirks besondere Bedeutung zu. Die Debütanten überstanden ihre Bewährungsprobe in der Turnierarena mit guten Leistungen. Matthias Schimek errang einen beachtlichen 5. Platz, Fabian Brix wurde Siebter in der Altersklasse der U12. Nicht ganz zufrieden mit ihrem Abschneiden zeigten sich allerdings Martin Schnurr und Johannes Stoppel, die in der U14 gemeldet waren. Der erkennbare Fortschritt in der Spielstärke lässt bei jedem dieser vier Schachjünger für die Zukunft hoffen.

Am heutigen Freitag, den 25. November 05 wird die Vereinsmeisterschaft des Schachclubs mit der 6. Runde fortgesetzt. Es treten gegeneinander an: Müller – Hollburg, Lindner – Kienzler , Gottsmann – Müllner, Schatzeck – Leimbach und Heinrich – Brix. Günter Brix und Thomas Heinrich führen derzeit die Tabelle jeweils ungeschlagen an. Da sowohl Gerhard Müllner als auch Matthias Kienzler bereits Verlustpartien hinnehmen mussten, wird daher die direkte Begegnung der beiden Spitzenreiter eine vorentscheidende Rolle spielen.

Am Sonntag, den 27. November 2005 bestreitet die Landesligamannschaft gegen Heidelberg/Handschuhsheim ihr drittes Verbandsrundenspiel in dieser Saison. Die Bezirksklassentruppe hat spielfrei.