Tauberbischofsheim. Die Vereinsmeisterschaft
des Schachclubs Tauberbischofsheim geht in die zweite Runde. Heute sind im
Vereinsheim (Gartenstraße 2) um 19.30 Uhr folgende Paarungen angesetzt: Müller -
Müllner, Brix – Leimbach, Hollburg – Kienzler, Heinrich – Lindner
und Gottsmann – Schatzeck.
Tauberbischofsheim. Der Wechsel ist perfekt:
Thomas Heinrich, seit drei Jahren passives Mitglied des Schachklubs
Tauberbischofsheim, wird - mit Beginn der neuen Spielsaison - die taubertäler
Landesligatruppe jetzt auch aktiv unterstützen. Bislang war der Lehrer für
Mathematik und Physik am hiesigen Matthias-Grünewald-Gymnasium als
Spitzenspieler für den Verbandsligisten Mosbach tätig.
Nach ihrem Wiederaufstieg in die Landesliga wird
diese personelle Verstärkung der Mannschaft neuen Antrieb geben. Zuversichtlich
gewappnet geht man daher in die neue Saison, denn mit Thomas Heinrich sowie
Elmar Kaiser, Günter Brix, Rolf Faulhaber, Helmut Kaiser und Gerhard Müllner
besitzen die Amateure aus dem Taubertal gleich sechs Stammspieler mit der
magischen Deutschen Wertungszahl von rund 2000 Punkten. Komplettiert wird das
Achterteam mit Alfred Gehrlein und Horst Schweizer, die mit annähend hoher
Punktezahl und langjährigen Erfahrungswerten in den Mannschaftskämpfen
aufwarten können.
Zunächst bestreiten am Freitag, den 14. Oktober 05
um 18.00 Uhr die „Schach-Kids“ einen freundschaftlichen Vergleichskampf im
Paimarer Schulhaus. In der Vereinsmeisterschaft wird für diesen Tag eine
Nachholrunde eingeschoben.
Am
Sonntag, den 16. Oktober 05 startet dann für die Mannschaften die neue Saison.
Tauberbischofsheim I legt ihre erste Klausurprüfung bei den Schachfreunden der
Universitätsstadt Heidelberg ab. Tauberbischofsheim II wird zu Hause die
Akteure des Burghardt-Gymnasiums Buchen abfragen.
Tauberbischofsheim. Die Vereinsmeisterschaft
des Schachclubs Tauberbischofsheim geht in die dritte Runde. Am Freitag,
21.Oktober 05 sind im Vereinsheim (Gartenstraße 2) um 19.30 Uhr folgende
Paarungen angesetzt: Schatzeck – Müller, Lindner - Gottsmann, Kienzler –
Heinrich und Leimbach – Hollburg. Die Partie Müllner – Brix wird am Freitag,
den 28. Oktober 05 ausgetragen.
Verbandsrunde
startete:
Tauberbischofsheim. Der Auftakt der badischen
Verbandsrunde bescherte den Kreisstädtern im Landesligaduell gegen die
Schachfreunde Heidelberg I ein schmerzliches 3,5 : 4,5 Debakel, die
Bezirksklassentruppe erlitt eine 2 : 6 Schlappe gegen die zweite Garnitur des
Burghardt-Gymnasium Buchen.
So hatten sich die jeweiligen Bischemer
Mannschaftsführer den Saisonstart sicher nicht vorgestellt. Mit Neuzugang
Thomas Heinrich gestärkt und ansonsten mit Bestaufstellung versehen erhofften
sich die Tauberbischofsheimer in Heidelberg einen Auswärtssieg einzufahren. Zunächst
verlief auch alles sehr verheißungsvoll. Zwar steuerte Günter Brix, vermeintlich
ohne Gewinnaussichten, seine Partie eiligst in den Remishafen; doch bald darauf
mobilisierte Gerhard Müllner zwei Mehrbauern und brachte damit seine Mannschaft
in Führung. Am Spitzenbrett wurde die wohl spektakulärerste Partie gespielt. In
einem sogenannten „Nibelungenangriff“ zähmte Elmar Kaiser als „Siegfried“ den
„Drachen“ des ehemaligen
Bundesligaspielers Prof. Dr. Kappe aus Heidelberg erfolgreich. Thomas Heinrich
gab ein bravouröses Debüt ab, er glänzte mit starkem Zentrumsspiel. Zu sehr
schwächte Alfred Gehrlein seine Behausung, sein Widersacher aus der
Universitätsstadt konnte durch offene Scheunentore einstürmen. Dessen
ungeachtet glaubte man zu diesem Zeitpunkt an einen sicheren Gesamterfolg, da
in keiner der restlichen Begegnungen ein unmittelbarer Verlust auszumachen war.
Doch dann geschah das Unglaubliche. Plötzlich wurden
gleich drei der acht Mannen ob der Tauber von der immer wieder vorkommenden
„Schachblindheit“ heimgesucht. Beim Stande von 3,5 : 1,5 Punkten, den
Mannschaftssieg zum Greifen nahe, brachten sich sowohl Horst Schweizer als auch
Rolf Faulhaber um die verdienten Früchte ihrer bis dahin ausgeglichen
gestalteten Partie. Besonders hart traf es Helmut Kaiser, der in stärkerer
Position in eine Mattfalle stolperte. Schockgefroren packten die Taubertäler
ihre Koffer und traten frustriert die Heimreise an.
Nicht mit Ruhm bekleckerte sich auch die Bezirksklassenmannschaft
gegen die Reserve des Burghardt-Gymnasiums Buchen. Mit nur sieben statt acht
Brettstrategen traten die gastgebenden Taubertäler unvollständig an. Der
Bischemer Altmeister Werner Nicke kämpfte gegen das starke Läuferpaar seines
Gegenspielers und einigte sich nach drei Stunden Spielzeit auf einen
unentschiedenen Ausgang. Das selbe Resultat erzielte Jungstar Thomas Leimbach.
Letztlich punktete nur Peter Schatzeck voll für seine Mannschaft zum
deprimierenden 2 : 6 Endergebnis.