Vereinsmeisterschaft (7.10.2005)

 

Tauberbischofsheim. Die Vereinsmeisterschaft des Schachclubs Tauberbischofsheim geht in die zweite Runde. Heute sind im Vereinsheim (Gartenstraße 2) um 19.30 Uhr folgende Paarungen angesetzt:  Müller -  Müllner, Brix – Leimbach, Hollburg – Kienzler, Heinrich – Lindner und  Gottsmann – Schatzeck.


(13.10.2005)

Schach-Mannschaftskämpfe:

Thomas Heinrich denkt jetzt für Tauberbischofsheim

Zuversicht für die kommenden Verbandsrundenspiele

 

Tauberbischofsheim. Der Wechsel ist perfekt: Thomas Heinrich, seit drei Jahren passives Mitglied des Schachklubs Tauberbischofsheim, wird - mit Beginn der neuen Spielsaison - die taubertäler Landesligatruppe jetzt auch aktiv unterstützen. Bislang war der Lehrer für Mathematik und Physik am hiesigen Matthias-Grünewald-Gymnasium als Spitzenspieler für den Verbandsligisten Mosbach tätig.

Nach ihrem Wiederaufstieg in die Landesliga wird diese personelle Verstärkung der Mannschaft neuen Antrieb geben. Zuversichtlich gewappnet geht man daher in die neue Saison, denn mit Thomas Heinrich sowie Elmar Kaiser, Günter Brix, Rolf Faulhaber, Helmut Kaiser und Gerhard Müllner besitzen die Amateure aus dem Taubertal gleich sechs Stammspieler mit der magischen Deutschen Wertungszahl von rund 2000 Punkten. Komplettiert wird das Achterteam mit Alfred Gehrlein und Horst Schweizer, die mit annähend hoher Punktezahl und langjährigen Erfahrungswerten in den Mannschaftskämpfen aufwarten können.

Zunächst bestreiten am Freitag, den 14. Oktober 05 um 18.00 Uhr die „Schach-Kids“ einen freundschaftlichen Vergleichskampf im Paimarer Schulhaus. In der Vereinsmeisterschaft wird für diesen Tag eine Nachholrunde eingeschoben.

Am Sonntag, den 16. Oktober 05 startet dann für die Mannschaften die neue Saison. Tauberbischofsheim I legt ihre erste Klausurprüfung bei den Schachfreunden der Universitätsstadt Heidelberg ab. Tauberbischofsheim II wird zu Hause die Akteure des Burghardt-Gymnasiums Buchen abfragen.


Vereinsmeisterschaft (20.10.2005)

 

Tauberbischofsheim. Die Vereinsmeisterschaft des Schachclubs Tauberbischofsheim geht in die dritte Runde. Am Freitag, 21.Oktober 05 sind im Vereinsheim (Gartenstraße 2) um 19.30 Uhr folgende Paarungen angesetzt: Schatzeck – Müller, Lindner - Gottsmann, Kienzler – Heinrich und Leimbach – Hollburg. Die Partie Müllner – Brix wird am Freitag, den 28. Oktober 05 ausgetragen.


Verbandsrunde startete:

 

Mehrere Fälle von Schachblindheit

„Erste“ versiebt greifbaren Erfolg / „Zweite“ tritt unvollständig an

 

Tauberbischofsheim. Der Auftakt der badischen Verbandsrunde bescherte den Kreisstädtern im Landesligaduell gegen die Schachfreunde Heidelberg I ein schmerzliches 3,5 : 4,5 Debakel, die Bezirksklassentruppe erlitt eine 2 : 6 Schlappe gegen die zweite Garnitur des Burghardt-Gymnasium Buchen.

So hatten sich die jeweiligen Bischemer Mannschaftsführer den Saisonstart sicher nicht vorgestellt. Mit Neuzugang Thomas Heinrich gestärkt und ansonsten mit Bestaufstellung versehen erhofften sich die Tauberbischofsheimer in Heidelberg einen Auswärtssieg einzufahren. Zunächst verlief auch alles sehr verheißungsvoll. Zwar steuerte Günter Brix, vermeintlich ohne Gewinnaussichten, seine Partie eiligst in den Remishafen; doch bald darauf mobilisierte Gerhard Müllner zwei Mehrbauern und brachte damit seine Mannschaft in Führung. Am Spitzenbrett wurde die wohl spektakulärerste Partie gespielt. In einem sogenannten „Nibelungenangriff“ zähmte Elmar Kaiser als „Siegfried“ den „Drachen“ des  ehemaligen Bundesligaspielers Prof. Dr. Kappe aus Heidelberg erfolgreich. Thomas Heinrich gab ein bravouröses Debüt ab, er glänzte mit starkem Zentrumsspiel. Zu sehr schwächte Alfred Gehrlein seine Behausung, sein Widersacher aus der Universitätsstadt konnte durch offene Scheunentore einstürmen. Dessen ungeachtet glaubte man zu diesem Zeitpunkt an einen sicheren Gesamterfolg, da in keiner der restlichen Begegnungen ein unmittelbarer Verlust auszumachen war.

Doch dann geschah das Unglaubliche. Plötzlich wurden gleich drei der acht Mannen ob der Tauber von der immer wieder vorkommenden „Schachblindheit“ heimgesucht. Beim Stande von 3,5 : 1,5 Punkten, den Mannschaftssieg zum Greifen nahe, brachten sich sowohl Horst Schweizer als auch Rolf Faulhaber um die verdienten Früchte ihrer bis dahin ausgeglichen gestalteten Partie. Besonders hart traf es Helmut Kaiser, der in stärkerer Position in eine Mattfalle stolperte. Schockgefroren packten die Taubertäler ihre Koffer und traten frustriert die Heimreise an.

Nicht mit Ruhm bekleckerte sich auch die Bezirksklassenmannschaft gegen die Reserve des Burghardt-Gymnasiums Buchen. Mit nur sieben statt acht Brettstrategen traten die gastgebenden Taubertäler unvollständig an. Der Bischemer Altmeister Werner Nicke kämpfte gegen das starke Läuferpaar seines Gegenspielers und einigte sich nach drei Stunden Spielzeit auf einen unentschiedenen Ausgang. Das selbe Resultat erzielte Jungstar Thomas Leimbach. Letztlich punktete nur Peter Schatzeck voll für seine Mannschaft zum deprimierenden 2 : 6 Endergebnis.