Mit zwei Siegen in die neue Schachsaison gestartet 02.12.2012
Gut in die neue Saison gestartet ist die Landesliga-Mannschaft des Schachclubs Tauberbischofsheim. Sie konnte in der Auftaktrunde einen klaren 6:2-Sieg einfahren gegen die 3.Mannschaft vom Bundesliga-Verein Hockenheim, dem es nicht gelang eine vollständige Mannschaft aufzubieten. In der zweiten Runde nun gewannen die Taubertäler ihr Heimspiel erneut deutlich mit 5½ : 2½ gegen die aufgestiegene Mannschaft aus Mühlhausen. Zu Beginn des Kampfes machten die Mühlhausener sich wohl noch keine großen Sorgen, verlor doch bei den Tauberanern an Brett 8 Tobias Kaiser nach einem Fehler früh entscheidendes Material und damit die Partie. Auch ein schnelles Remis mit den schwarzen Steinen an Brett 4, auf das sich auf Tauberbischofsheimer Seite Günter Brix einlassen musste, sorgte für gute Stimmung bei den Gästen. Doch dann ging es Schlag auf Schlag. An den Brettern 5 bis 7 konnten die Gastgeber alle ihre Partien gewinnen. Dabei zeigte sich Peter Meier, der schon in der vergangenen Saison ein großer Punktelieferant war, wieder glänzend in Form. Mit den schwarzen Steinen übernahm er rasch die Initiative und erhielt durch seine aktiveren Figuren einen klaren Vorteil. Als dann auch der letzte Stolperstein genommen war, musste sich sein Gegner geschlagen geben. Ähnlich lief es bei Gerhard Müllner, der die Schwächen im gegnerischen Lager ausnutzen konnte und ebenfalls gewann. Matthias Kienzler erkannte die voreilig vollzogene Öffnung der Königsstellung seines Gegners und opferte daraufhin einen Bauern. So konnte er auf einer langen Diagonalen die klare Vorherrschaft erringen, einen prächtigen Mattangriff inszenieren und so den vollen Punkt einfahren. In einer durchwachsenen Partie geriet Thomas Heinrich an Brett 2 gegen Clemens Fellhauer dann allerdings in Bedrängnis. Er behielt aber die Nerven und hätte es fast sogar noch geschafft, den Spieß komplett herumzudrehen. Aber leider konnte er am Ende seinen Monarchen, den die gegnerischen Figuren wie in einem Käfig gefangen hielten, nicht befreien und musste sich auf eine Punkteteilung einlassen. Auch Helmut Kaiser hatte an Brett 3 zwischenzeitlich ein paar Klippen zu umschiffen. Sein Kontrahent verfügte über ein paar gefährlich weit vorgerückte Bauern. Doch als es ihm nach dem ungenauen Spiel des Mühlhauseners gelang, die gefährlichen Bauern zu stoppen, konnte er mit seinem eigenen Freibauern eine Figur gewinnen. Damit war der Tauberbischofsheimer Sieg schon sichergestellt und es ging nur noch darum, den Stand auf dem Brettpunktekonto zu erhöhen. Hier hatte Elmar Kaiser seinen Gegner Rudolf Mandl glatt überspielt und zwei Bauern erobert. Doch nachdem er es zwischendurch mehrmals verpasst hatte, den Sack endgültig zuzumachen, entwischte der für Mühlhausen spielende Mandl am Ende in ein Endspiel mit nur einem Bauern weniger, das er gerade noch zum Remis bringen konnte. Damit liegt man nun direkt hinter den Favoriten aus Leimen und Eppinngen.